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Rita beim saucony 10K

Rita berichtet:

Schon wieder ein Lauf, bei dem ich nicht mehr weiß warum ich mich angemeldet habe… Allein die Startnummerabholung in einem Popup-Store am Moritzplatz heute Vormittag war schon eine Hitzeschlacht auf dem Asphalt, weil sich vor dem kleinen Laden eine lange Schlange gebildet hat. Immerhin wurde ich mit einem kostenlosen T-Shirt entschädigt. Offenbar hatten sie falsch kalkuliert und noch viel zu viele vorrätig, sodass sie sie einfach verschenkt haben. Es war dann wohl doch nicht so schlecht, die Startnummer erst auf den letzten Drüfcker abzuholen 🙂.

Am Nachmittag dann wusste man gar nicht, was das Wetter machen würde. Es zogen zwar dunklere Wolken heran, aber mehr als ein Nieseln kam da nicht raus und die Temperatur blieb unverändert hoch. Die Eventflänche am Hangar war o.k., es gab viele Essstännde, weil sie im Anschluss noch Party machen wollten. Die kostenpflichtige Kleiderbeutelabgabe hatte Luft nach oben, dafür gab es Unmengen an Dixi-WCs.

Spannend wurde es zum Start hin, denn sie hatten die Startblocks so gut mit Gattern abgeschirmt, dass kein Länufer reinkam 🙂. Manche wollten im Hangar von der Startlinie aus in den Startblock bzw. über die Gatter steigen, da fiel es dem Veranstalter endlich auf, dass es keinen Zugang gab. Naja, es war halt der 1. Saucony-Lauf, da darf sowas schon mal passieren.
Und dann gings doch noch pünktlich los. Start war im Hangar und ich war froh, als ich raus an die Luft kam, allerdings war die auch nicht wirklich frisch. 9km lang lief ich quasi in der Sauna und habe mich die ganze Zeit gefragt, ob es besser gewesen wäre, wenn die Sonne geschienen hätte. Dann auf dem letzten KM sind die Wolken weg und die Sonne knallte auf den Asphalt des Tempelhofer Flugfeldes. Meine 9km lang gestellte Frage konnte ich mir mit einem klaren NEIN beantworten. Zum Glück war das Ziel dann schon in Sicht.

Meine Zeit war mal wieder 19sec zu langsam (48:18) , aber für die Bedingungen sicher o.k. Immerhin habe ich meine AK deutlich gewonnen 🙂 und darauf bin ich stolz. (Es leben die AK-Wertungen!) Und wenn man sich fragt, warum man sich die Läufe antut, dann kann ich für heute sagen, weil man sich hinterher besser fühlt als vorher 🙂.